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Informationen Mediengestaltung, mit dem Themenbereich Farben.
Meine Informationsquelle: Die Schule, ABC-für Mediengestalter,
Druckberater. Themenergänzungen nehme ich gerne entgegen.
info@wengert-werbung.de

A B C
additive Farbmischung Bitmap-Modus Color Management
Aussparen Blitzer Wozu CMYK
  Buntaufbau CIE-Normvalenzsystem
  Berechnung darst. Farben CIE-LAB-Farbsystem
     
    Clut
D E F
Dithering Empfindlichkeitskurven Farbspektrum
Duplex-Bilder Euroskala Farbmodus
Dispersion d. weißen Lichts   Farbwahrnehmung
  H Kriterien Farbwahrnehmung
G H Farbraumtransformierung
GCR HKS-Farben Relativ Farbmetrisch
Gammut Mapping HSB-Farbmodell Farbkreis
  Hexadezimalwerte Absolut - Farbmetrisch
    Perceptual - Farbmetrisch
I K Farbordnungssysteme
ICC-Profile Kalibrierung Farbmischsysteme
Indizierte Farben N Farbmaßsysteme
Ideale Farben   Farbtiefe
    Farbmischungen Medienb.
P R Farbtemperatur
Pantone-Farbe Remissionskurven Farbauswahlsysteme
Profilerstellung    
Primärfarben    
S T U
Spektralfotometrisch Messung Tertiärfarben UCR
subtraktive Farbmischung   Unbuntaufbau
Sekundärfarben   Unbunte Farben
Schwarzaufbau   Überdrucken
Sonderfarben   Unterfüllung
Stäbchen   Überfüllung
W Z  
Die Webpalette Zäpfchen  
     
     
     
     
Additive Farbmischung

 

Bei der additiven Farbmischung der drei Grund-, Erst- oder Primärfarben werden,
nämlich Rot, Grün und Blau (RGB) übereinander projiziert (übereinandergelegt),
entsteht die Farbe weiß, weil dort alle spektralen Farben wieder vorhanden sind.
In der additiven Farbmischung lassen sich in der Theorie alle sichtbaren Farben
darstellen. Bei Bildschirmen nennt man diese additive Farbmischung RGB-Mischung. Anwendungsbeispiele sind hier: Monitor, Digitalkamera, Bühnenbeleutung, menschliches Farbsehen (psysiologische Farbmischung) Addition der drei Teilreize (Farbvalenz).

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Aussparen



Druckfarben sind, wie wir ja nun schon wissen .-), lasierend. Man kann z.B. keinen
blauen Kreis auf eine gelbe Fläche drucken, da sonst der Kreis grün aussehen würde (subtraktive Farbmischung :-)

Um dies zu verhindern, muss der Kreis ausgesprart werden.
(Der Kreis wird aus der gelben Flächen "rausgeschnitten", in FreeHand ganz einfach :-))
Beim Druck auf Metallicfarben muss grundsätzlich ausgespart werden.

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Bitmap-Modus

 

Einer von zwei Farbwerten (Schwarz oder Weiß) wird im Bitmap-Modus verwendet,
um die Bildpixel darzustellen.
Bilder im Bitmap-Modus werden als Bitmap- oder 1-Bit-Bilder bezeichnet, weil sie eine Farbtiefe von 1 haben. (Siehe auch "Farbtiefe") Bitmap-Bilder beanspruchen den
wenigsten Speicherplatz.

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Blitzer

 

Das sind ungewollte, unbedruckte Stellen innerhalb einer Drucksache.
Hier liegen zwei Farben nicht genau aneinander. Sowas kann z.B. durch Passerungenauigkeiten oder Registerungenauigkeiten passieren. Eine kleine
Fläche z.B. bei weißem Papier ist unbedruckt und blitzt deshalb weiß auf.
Diese Blitzer können durch Überdrucken oder Überfüllen verhindert werden.

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Buntaufbau

 

Bei dem Buntaufbau haben die drei Buntfarben (Grundfarben Cyan, Magenta
und Gelb) den größten Anteil am Druckbild. Zusammen ergeben sie Schwarz (theoretisch). Die Farbe Schwarz verleiht nur den Schattenparien und den dunkleren Farbtönen Dichte und Umriss. (UCR)

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Berechnung für darstellbare Farben

 

Da jeder RGB-Kanal 256 Helligkeitswerte annehmen kann, erhält man
16,7 Millionen Farben.

Die Formel

  • 256 * 256 * 256 = 2hoch8*2hoch8*2hoch8
    = 2hoch24 = 16,7 Millionen

Die Datentiefe sind demnach pro Pixel 8 Bit. Da RGB jedoch aus drei Kanälen besteht
(Rot, Grün und Blau) beträgt die Farbtiefe
24 Bit (8 Bit * 3 Kanäle)

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Color Management

 

Das ist die Bezeichnung für die Bemühung, Farbe prozessorientiert zu steuern und
gleich zu halten, mit dem Ziel, dass Bilder auf dem Bildschirm, auf dem Proof und
im Druck gleich aussehen.

Color Management ist notwendig, weil die (u.a.) Peripherie-Geräte von vielen Herstellern produziert werden und deshalb ist u.a. die Farbdarstellung unterschiedlich.

  • Monitore mit unterschiedlichen Farbdarstellung
  • Bilderfassungsgeräte (Scanner, Digitalkamera) liefern unterschiedliche Farben
  • Bildbearbeitungsprogramme errechnen bei der Farbkonvertierung
    (z.B. RGB in CMYK) unterschiedliche Werte.
  • Die Ergebnisse der Proofsysteme sind unterschiedlich in
    der Farbwiedergabe.
  • Farbabweichungen unter ungenormten Lichtquellen
  • Abweichende Farbführung beim Druck
  • Unterschiede der Druckverfahren, Druckfarben und Bedruckstoffe

Zubehör von Color Management-Systemen ist:

  • CMS Softwaretool zur Farbraumcharakterisierung
  • Spektralphotometer als Messgerät
  • genormte Testbilder
  • Betriessystemerweiterung
  • Anwendungsprogramme, die Einbindung der Farbprofile erlauben.

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Wozu dient CMYK?

 

Das CMYK-Farbsystem ist ein subtraktives Farbsystem
(Wissen wir ja hoffentlich jetzt schon :-))
Es wird zum Vierfarbdruck benutzt und die unterschiedlich Farben entstehen nicht
durch Aussenden, sondern durch Remission von Licht
(anders als beim Monitor).

Daher können diese Farben auch nur auf weißes Papier optimal wiedergegeben
werden.
Theoretisch erhält man Schwarz beim Zusammendruck von allen drei Primärfarben (Grundfarben) Cyan, Magenta und gelb.
Wie schon weiter oben beschrieben, sieht das in der Praxis jedoch anders aus. Man bekommt "nur" ein dunkles Braun. Aufgrund dessen druckt man zusätzlich eine vierte Farbe: Schwarz

 

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CIE-Normvalenzsystem

 

Von der Comission International de IÈclairage wurde das CIE-Farbsystem schon
1931 festgelegt.

Es umfasst alle sichtbaren Farben und es besteht die Möglichkeit, Farben anhand
von Koordinaten zu messen.
Dieses CIE-Normvalenzsystem orientiert sich an der menschlichen Farbwahrnehmung
(Rot, Gün und Blau, RGB, additive Farbmischung, Lichtfarben)

Die wichtigsten Merkmale des CIE-Normvalenzsystems sind folgende Merkmale:

  • Alle sichtbaren Farben sind erfasst
  • An den drei Eckpunkten der untersten Ebene befinden sich jeweils
    die Spektralfarben (RGB)
    (1. rotempfindliche, langwellig empfindliche L-Zapfen,
    2. grünempfindliche, mittelwellig empfindliche M-Zapfen,
    3. blauempfindliche, kurzwellig empfindliche K-Zapfen).
  • Die Grau- bzw. Unbuntachse
    (Y-0 = Schwarz, Y-100 = Weiß) steht im Unbuntpunkt E
    (x,y,z =0).
  • An den Geraden der untersten Ebene befinden sich die
    additven Mischfarben

Um Darstellung zu betrachten, bitte hier klicken.

Der Farbort im CIE-Normvalenzsystem lässt sich durch folgende drei Kenngrößen
feststellen:

  • Farbton (T),
    die Lage ist auf der Außenlinie der untersten Ebene
  • Sättigung (S),
    Entfernung von der Außenlinie
  • Helligkeit (Y),
    vertikale Stelle an der Grauachse

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Cie-LAB-Farbsystem

 

Um das CIE-Normvalenzensystem überschaubar zu machen, ist das
CIE-Lab-Farbvalenzsystem ein gelungener Versuch.

Folgende Kriterien werden beim CIELab erfüllt:

  • die menschliche Farbwahrnemung wird berücksichtig
    (also sowohl RGB als auch CMYK)
  • anhand der Koordinaten L, a, b, ist eine mathematische
    Berechnung möglich.
  • ist geräteunabhängig


Folgende Merkmale kennzeichnen das CIELab:

  • Im L (+/-100), a (+/- 120, b (+/- 120) Raum werden alle
    sichtbaren Farben wiedergegeben.
  • Die gesättigten Farben befinden sich auf der Außenlinie der
    mittleren Ebene (Äquator, L=50)
  • Die Unbunt- bzw. Grauachse steht senkrecht in der Mitte
    des Farbkörpers.
  • Helligkeit L (vertikale Ebene im Farbkörper
  • Sättigung C (horizontale Ebene im Farbkörper, Entfernung
    von der Grauebene.
  • Farbton H (horizontale Ebene im Farbkörper)
  • Sättigung und Farbton werden durch die Koordinaten
    a, -a, b, -b, die Helligkeit durch L bestimmt und berechnet.


Der Farbabstand kann wie folgt berechnet werden:

Mit den Koordinaten a*, b* und L* wird nach dem Satz des Pythagoras folgendermaßen berechnet:
Delta E = Die Wurzel aus
(Delta a*)² + (Delata b*)² + Delta L*)²

Die Entfernung des empfindungsmäßigen Unterschiedes zwischen zwei Farben
heißt Farbabstand. Ziel der höheren Farbmetrik ist es, eine zahlenmäßige Bewertung
der mit dem Auge subjektiv wahrgenommenen Farbabstände.

Die visuelle Bewertung anhand der E-Werte erfolgt so:

DeltaE Bewertung
1 unsicher erkennbar
2 gerade noch erkennbar
4 kleine Differenz
8 noch tragbare Differenz
16 große Differenz

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Clut

 

Das bedeutet Color lookup table und definiert bis zu 256 Farben, wobei jede
Farbe eine Zahl erhält. Farben, welche nicht in der Farbtabelle stehen, werden
durch Farben ersetzt, die ihnen am ähnlichsten sind. Oder:
Die Farbe wird durch den Dither-Effekt aus zwei Farben erzeugt.

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Dithering

 

Die darstellbaren Farben werden beim Dithering in regelmäßiger Verteilung gerastert,
um dadurch Farbtöne im Druck oder am Bildschirm zu simulieren.

Zum Beispiel kann die Farbe Grün durch mehrere gelbe und blaue Punkte dargestellt werden.
Die Nachteile von Dithering sind die höhere Dateigröße und scheckige Darstellung.

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Duplex-Bilder

 

Diese Bilder bestehen aus zwei Farben, in der Regel aus einer Sonderfarbe und Schwarz für den notwendigen Kontrast.
Neben diesen zweifarbigen Bildern besteht noch die Möglichkeit, Triplex- und Quadruplexbilder zu generieren, die aus drei bzw. vier Farben bestehen.

Bei diesen Bildern werden die verschiedenen Druckfarben genutzt, um die
Graustufenbildern zu verstärken und nicht, um verschiedene Farben zu erzeugen.
Bilder im Duplex-Modus werden eingesetzt, um den Tonwertumfang von Graustufenbildern
zu vergrößern, auch um Druckkosten zu sparen, vor allem aber um spezielle Effekte zu erzielen.

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Dispersion des weißen Lichts

 

Wird weißes Licht durch ein prismenförmig geschliffenes Glas geschickt, bricht das
Licht an den beiden Grenzflächen zweimal. Kurzwelliges Licht (blaues Licht) wird
generell stärker gebrochen als langwelliges. So kommt es, dass man mit Hilfe eines
Prismas weißes Licht in seine Wellenlängen zerlegen kann.

Dieses Phänomen der Dispersion wurde erstmals von Isaac Newton beschrieben.

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Empfindlichkeitskurven

 

Die blauempfindlichen Zapfen sind kurzwellige K-Zapfen. Dies kommt daher, weil die Farbe blau (wie wir ja wissen) zuerst wahrgenommen werden kann und der Weg zur nächsten Farbe "kurz"wellig ist.

Die grünempfindlichen Zapfen sind mittelwellige
M-Zapfen. Da der Weg zu dieser Farbe auf der Wellenlänge ca. in der Mitte beginnt.

Die rotempfindlichen Zapfen sind langwellige L-Zapfen. Der Weg ist auf der Wellenlänge lang von Anfang des Farbsehens bis die Farbe Rot beginnt.

Ergo:
Da der Blaubereich am empfindlichsten ist, wird Blau auch die Farbe sein die zuletzt
im dunkeln, also ohne Lichtzufuhr, empfunden wird.

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Euroskala

 

Mit Euro(pa)skala ist das genormte Farbmodell in der Druckindustrie gemeint, auch
CMYK genannt.
Mit vier Euro-Grundfarben, nämlich Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, können
farbige Bilder gedruckt werden.

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Das Farbspektrum

 

Beim Farbspektrum setzt sich weißes Licht aus der elektomagnetischen Strahlung verschiedener Wellenlängen im Bereich von ungefähr 370 bis 760 Nanometer
(nm = 1nm= ein milliardsel Meter) zusammen.
Dies ist der Teil der elektromagnetischen Wellen, welcher für das menschliche Auge
sichtbar ist. Deshalb nennt man ihn Spektrum des weißen Lichts.

Das Farbspektrum stellt man sich am besten als Band mit einem Anfang und einem
Ende vor. Angefangen von Blau über Grün nach Rot. Was erkennen wir?
Die Farbe Magenta kann in diesem Spektrum nicht dargestellt werden.
Erst wenn der Anfang mit dem Ende verbunden wird, ensteht die Farbe Magenta.

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Der Farbmodus

 

Die Wahl des Farbmodus hängt ab von:

  • der Art der Bilddatenerfassung (in der Regel RGB)
  • der Bildverarbeitung (einige Filter sind nur im RGB-Modus anwendbar)
  • dem Workflow (prozessunabhängige Bildarchivierung)
  • dem Ausgabeprozess (Multimedia-Anwendung oder Druck)

Folgende Faktoren bestimmt der Farbmodus:

  • Anzahl der Kanäle
    - Bitmap- bzw. Strich-Modus
    1 Bit Farbtiefe = 1 Bit 1 Kanal
    - Graustufen-Modus
    8 Bit Farbtiefe = 8 Bit 1 Kanal
    - RGB-Modus
    24 Bit Farbtiefe = 8 Bit 3 Kanäle
    - CMYK-Modus
    32 Bit Farbtiefe = 8 Bit 4 Kanäle
    - Indizierte-Farben-Modus
    max. 8 Bit Farbtiefe = 8 Bit 3 Kanäle
    - LAB_Modus
    24 Bit Farbtiefe = 8 Bit 3 Kanäle
  • Anzahl der darstellbaren Farben
  • Dateigröße (je mehr Kanäle, desto mehr Speicherplatz)
  • Dateiformat
  • Ausgabeprozess

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Farbwahrnehmung

 

Das Auge verfügt über Linsensystem mit Pupille (Blendenregelung), darüber fällt das
Licht in das Auge und gelangt auf eine Schicht von Sinneszellen, die sich auf der
Netzhaut befinden.

Diese Sinneszellen bestehen aus Antennen und Rezeptoren, die wiederum aus
Zäpfchen und Stäbchen bestehen. Die Stäbchen sind für das Hell-Dunkel-Sehen
zuständig, die Zäpfchen für das Farben-Sehen. Von den Zäpfchen gibt es drei Sorten,
die jeweils auf eine bestimmt Wellenlänge des Lichts ansprechen.

Um Farben wahrnehmen zu können muß eine Lichtquelle vorhanden sein, die Energiestrahlen aussendet. Wenn das Licht auf eine Oberfläche trifft, wird es je
nach Meterialbeschaffenheit, entweder absorbiert oder reflektiert.

Die reflektierten Lichtstrahlen treffen auf die Netzhaut, dieses wird von den Sehzellen registriert und in "organische" Impulse umgewandelt und an das Gehirn weitergeleitet,
wo sie zu Farbeindrücken verarbeitet werden.

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Kriterien der Farbwahrnehmung

 

Bei der Farbwahrnehmung sind folgende Kreterien von Bedeutung:

Helligkeit --> beschreibt die Eigenhelligkeit einer Farbe

Temperatur --> beschreibt die Empfindung von Wärme

Gegenstandsfarbe --> wird auch Lokalfarbe genannt, berücksichtigt den Einfluss von Oberflächenstrukturen.
Erscheinungsfarbe --> lässt Beleuchtungssituationen mit einflißen.

Eigenwert --> Trennung von Gegenstands- und Erscheinungsfarben.

 

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Farbraumtransformierung

 

kann in drei Varianten gegliedert werden:

  • Realtiv farbmetrisch
    Die Farben, die innerhalb des Farbumfangs liegen, werden nicht verändert. Die Farben außerhalb des kleinen Farbraumes werden durch Farben innerhalb des kleinen Raumes dargestellt.
  • Absolut farbmetrisch
    Hier werden die Farben innerhalb des Farbumfangs 1:1 übernommen. Die Farben die sich außerhalb des kleinen Farbraumes befinden werden einfach "abgeschnitten".
    Hierbei bleibt der Weißpunkt unberührt, damit wird gewährleistet
    das die Farben erhalten bleiben.
  • Perceptual, wahrnehmungsgemäß
    Die Farben außerhalb des kleinen Farbraumes werden durch Farben innerhalb des kleinen Raumes dargestellt. Die Farben innerhalb werden jedoch ebenfalls verändert, um das Verhältnis aller Farben untereinander so gut wie möglich zu erhalten.

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Relativ farbmetrisch

 

Bei der Farbraumanpassung,

  • relativ Farbmetrisch,
    verändern sich die Farben nicht, die sich innerhalb des Farbumfangs befinden.
    Farben außerhalb des Farbumfangs werden in Farben konvertiert (umgewandelt),
    die am Rand des Zielfarbraums mit der gleichen Helligkeit liegen.
    Die Differenzierung der konvertierten Farben nimmt dadurch stark ab.

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6teiliger Farbkreis

 

Dieser entsteht (Farbsehens des Auges) durch zusammenfügen von Anfang und
Ende der Wellenlänge.
Wobei dann auch die Farbe Magenta entsteht, da diese sich durch die Farbe
Rot und Blau mischt.

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Absolut farbmetrisch

 

Absolut farbmetrisch:

Hier wird der der Weißpunkt nicht transformiert.
Die Farben werden direkt übernommen.
Die Priorität liegt ber der exakten Erhaltung der Bildfarben,
nicht beim Gesamteindruck.

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Perceptual

 

Das bedeutet wahrnehmungsgemäß.

Der Ausgangsfarbraum wir so in den Zielfarbraum transformiert, dass die
Bildwirkung möglichst originalgetreu erhalten bleibt.
Die Position aller Farben wird dadurch grundsätzlich im Farbraum verändert.

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Farbordnungssysteme

 

In der Regel werden Farbordnungssysteme wie folgt untergliedert.

  • Farbmischsysteme
  • Farbauswahlsysteme
  • Farbmaßsysteme

Um die Kommunikation über Farben zu verbessern und objektivieren,
wurden Farbordnungssysteme entwickelt.

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Farbmischsysteme


Unter unterschiedliche Schwerpunkten wird die Farbenfülle systematisiert.

In der Mediengestaltung interessieren CMYK- und RGB-System.
Alle Systeme befassen sich mit der Farbmischung.

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Farbmaßsysteme

 

Farbmaßsysteme sind Farbordnungssysteme, die sich auf die valenzmetrische
Messung beziehen, d. h. sie versuchen, die visuelle Erscheinung der Farben durch Koordinatensysteme messbar zu machen. Beispiele sind: CIE-Normvalenzsystem,
CIELAB-System und CIELUV-Systeme.

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Farbtiefe

 

Unter Farbtiefe versteht man, die Anzahl der möglichen verwendbaren Tonwertstufen
als Farbtiefe, Datentiefe und Bittiefe zu bezeichnen.

  • Ein Bit hat zwei Werte, entweder 1 oder 0,
    d.h. schwarz/weiß
  • Bei 2 bits gibt es 4 Werte; 00,11,01,10 d.h.
    vier Farben.
  • 4-bit Darstellung entspricht demnach 16 Farben
    (2 hoch 2)
  • 8-bit Darstellung entspricht 256 Farben (2 hoch 8)
  • 24-bit Darstellung entspricht 16,7 Millionen Farben
    (2 hoch24)

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Farbmischungen im Medienbereich

 

Die Farbmischung hängt vom Farbmodus ab. Generell wird zwischen drei
Farbmischungen unterschieden:

  • additive Farbmischung (RGB)
  • subtraktive Farbmischung (CMYK)
  • autotypische Farbmischung

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Farbtemperatur

 

Ein schwarzer Strahler (sogenannter Plankscher)
Wesentliches Kennzeichen einer Lichtquelle ist die spektrale Verteilung ihrer Strahlung.

Die Farbtemperatur K einer Lichtquelle ist die Temperatur des Schwarzen Strahlers,
die ihm die gleiche Farbart, den gleichen Farbeindruck, gibt, wie sie die zu charakterisierende Lichtquelle hat.

Lichtquelle
Kelvin
Glühfarbe
Grad
Kerzenlicht
2000 K
dunkelrot
+ 700 °C
Glühbirne
2800 K
kirschrot
+ 900 °C
Halogenlampe
3400 K
hellkirschrot
+ 1000 °C
Mondlicht
4100 K
dunkelorange
+ 1100 °C
Sonnenlicht
6000 - 8000 K
hellorange
+ 1200 °C
Himmelslicht
9000 - 18000 K
weiß
+ 1300 °C

 

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Farbauswahlsysteme

 

Farbpaletten bzw. Farbtabellen sind Farbauswahlsysteme,
die aus ganz bestimmten Farben bestehen.
Das bekannteste Farbauswahlsystem sind die indizierten Farben.
Ein Bild in diesem Modus umfasst nur 256 Farben
(8 Bit Modi).

Die Auswahl der Farben ist jedoch nicht durch Normen festgelegt, sondern
systembedingt verschieden.
Sehr bekannt ist auch die Palette der websicheren Farben.
Wobei zu beachten ist, dass die websicheren Farben nur 216 Farben sind.

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GCR

 

GCR bedeutet (Grey Component Replacement),
dass durch die Farbmischung erzeugte Grauanteile
(Mischung von Cyan, Magenta und Gelb = theoretisch schwarz) durch entsprechende Schwarzanteile ersetzt werden.
Nimmt man also z.B. von jeder Farbe 20% weniger wird dafür
20% Schwarz dazugegeben.
Da hier der Einsatz von Schwarz schon in den Tiefen beginnt, spricht man hier von einem langem Schwarz.
Einsatzbereich z.B. Zeitungsdruck.

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Gammut Mapping

 

Die Farbraumanpassung wird als Gamut Mapping bezeichnet.
Farben die aus einem großen Farbraum auf einem Gerät ausgegeben werden sollen, welches nur einen im Vergleich kleinen Farbraum darstellen kann, müssen die Farben umgerechnet werden.

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HKS-Farben

 

Dies ist ein weiteres Farbmodell, bestehend aus 86 Farbtönen, die es für verschiedene Papiersorten gibt,
um medienübergreifend einheitliche Farbwiedergabe zu gewährleisten.
HKS-Farben sind für Lacke, Bauten, Textilien, Kunststoff und für den Druck erhältlich.

HKS ist das Kürzel der Initiatoren und Anbieter:

  • H = Hostmann-Steinberg
  • K = K+E Druckfarben
  • S = H.Schmincke & Co.

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HSB-Farbmodell

 

Das HSB-Farbmodell ist eine Variante der RGB-Farbkennzeichnung.

Es ist kein empfindungsmäßiges System.
Beschrieben werden die Farben mit den drei Größen
Farbton H (Hue), Sättigung S (Saturation) und
Helligkeit B (Brightness).

Im Farbkreis wird der Farbton als Winkel angegeben und
zwar in folgender Anordnung:

  • Rot 0°, Gelb 60°, Grün 120°, Cyan 180°, Blau 240°,
    Magenta 300°.
  • Je höher der Sättigungsgrad (in Prozent),
    desto intensiver leuchtender wirkt die Farbe.
    RGB-Grundfarben haben hohe Sättigung, Michfarben
    wie z.B. Beige weniger und Grautöne sind ungesättigt.
  • Die Helligkeit wird ebenfalls in Prozent angegeben.
    Sie ist maßgebend für die Schwarz- und Weißanteile
    in einer Farbe. 0% bedeutet höchster Schwarzanteil,
    100% steht für eine Farbe ohne jeden Schwarzanteil.
    (Im RGB-Farbraum natürlich :-)

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Ermittlung von Hexadezimalwerten der Farben!

 

Der Farbregelvorgang, durch den der Hexadezimalwert einer
Farbe ermittelt wird, entspricht in etwa dem Farbregler
von RGB im Photoshop.
Nur das die Werte 0 bis 255 durch Hexadezimalwerte 00 bis FF ersetzt werden.

Nun ein Beispiel:
Die Regler befinden sich auf 00 00 00, was Schwarz bedeutet (additive Farbmischung). Ständen die Regler auf FF FF FF
würde es demzufolge Weiß ergeben.

Bei der Einstellung

  • 00 (für R = Rot/RGB)
  • 00 (für G = Grün/RGB)
  • FF (für B = Blau/RGB)

gibt es ein sattes Blau;

Verringert man den B -Wert von FF auf 80 bekommt man dagegen ein Dunkelblau.
Schiebt man den Regler R (für Rot) immer weiter nach unten, würde das Blau immer rotstichiger, d.h. violetter, werden.

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ICC-Profile

 

Damit der Farbrechner (CMM) Farbraumtransformationen zwischen verschiedenen
Geräten vornehmen kann, braucht er Kenntnis über die Ein- und Ausgabeeigenschaften
der Geräte in der Farbdarstellung. Diese Informationen liefern ICC-Profile.

Sie wurden 1993 von der FOGRA entwickelt und enthalten Informationen zum entsprechenden Gerät. (z.B. Scanner, Monitor, Ausgabeprozess Film- und
Plattenbelichtung, Druck)
In diesen Profilen befinden sich die Umrechnungstabellen (Look-up-Tables) oder auch
die farbmetrischen Eigenschaften der Medien (Weißpunkt des Bedruckstoffs), der Beleuchtung (Scanner) oder auch Tonwert-Reproduktionskurven, in Form von Tags (Datenfeldern) kodiert.

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Indizierte Farben

 

Der Vorteil der indizierten Farben ist, das ihr geringer Speicherbedarf, was vor allem
für Webanwendungen wichtig ist.
Wenn ein Bild in diesem Modus umgewandelt wird, wird eine Farbtabelle mit den Farben
des Bildes angelegt.

Falls eine Farbe aus dem Originalbild nicht in der Tabelle erscheint, verwendet das Programm die Farbe aus der Farbtabelle, die der benötigten Farbe am ähnlichsten
ist (Clut), oder die Farbe wird anhand der verfügbaren Farben simuliert (Dithering).

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Ideale Farben

 

In der Theorie werden bei den idealen Farben die beiden Spektralfarben, die sich im
6-teiligen Farbkreis neben der Druckfarbe befinden, vollständig remittiert.
Die Komplimentärfarbe wird vollständig absorbiert (verschluckt)

Hierzu ein Beispiel:

  • Nehmen wir hier die Farbe Magenta als Beispiel.
    Es werden rot und blau (Spektralfarben) vollständig remittiert.
    Dagegen wird grün (Komplimentärfarbe) vollständig absorbiert (verschluckt).


In der Drucktechnik gibt es keine idealen Farben, weil sie nicht herstellbar sind.
Die Eigenfarben werden nicht vollständig remittiert und die Komplimentärfarben nicht vollständig absorbiert (verschluckt). Dies führt zur Verschwärzlichung der Körperfarbe.
Hier spricht man von realen Farben.

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Kalibrierung

 

Für die Profilerstellung muss der Bildschirm kalibriert werden, damit man
dieselbe Farbdarstellung am Bildschirm bekommt wie im Druck.

Er muss also auf einen verlässlichen Standar eingestellt werden.
Das wird von Kalibrierungsprogrammen erledigt.
Um einen Monitor kalibrieren zu können, geht man
folgendermaßen vor:
Monitor einschalten und warten bis er die Betriebstemperatur erreicht hat
Lichtquelleneinfluss kontrollieren und ggf. beseitigen
von Hand die Helligkeit und den Kontrast einstellen
Software erzeugt ein Monitor Profil
Das neu erstellte Profil in der Systemsteuerung laden bzw. aktivieren

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Pantone-Farbe

 

Das ist ein Farbstandard für Buntfarben.

Der Pantone-Farbfächer erleichtert allen "Machern" die Farbwahl.
Es gibt 729 Pantone-Farbtöne, 7 Metallic- und 7 Leuchtfarben.
Für den Zeitungsdruck gibt es noch keinen Pantone-Standard.

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Profilerstellung

 

Die Farbraumdaten des Eingabegerätes werden in einen geräteunabhängigen,
alle Farben umfassenden Farbraum (CIELAB) umgerechnet.

Dieser wird von den meisten CM-Systemen unterstützt.
Aus diesem Farbraum werden die Ausgabefarbräume für Monitor, Scanner, Drucker,
Proofer und Druckmaschine abgeleitet.

Von der Color Management Software werden Farborte definiert, anhand derer
schließlich die Geräteprofile durch Soll-Ist Vergleich erstellt werden.
In Color-Look-up-Tabelle (Clut) werden die Farbdaten als Gesamtprofil hinterlegt,
damit es zu einer schnelleren Farbraumanpassung kommt.

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Primärfarben

 

Gelb, Magenta und Cyan werden als Primärfarben (Grundfarben) in der subtraktiven Farbmischung bezeichnet.
Diese drei Primärfarben sind nicht durch eine subtraktive Mischung aus anderen
Farben herstellbar.
Deshalb werden sie auch als absolute Farben bezeichnet.

Anwendungsbeispiele sind hier:
Farbdruck, künstlerische Mal- und Zeichentechnik

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Remissionskurven

 

Wenn weißes Licht mit einer Wellenlänge von 400 bis 750nm auf einen Körper trifft,
werden Strahlen verschiedener Wellenlängen unterschiedlich stark zurückgeworfen.
Dieses weiße Licht besteht nämlich aus den Grundfarben (Spektralfarben) Rot,
Grün und Blau (RGB, additive Farbmischung)

Beleuchtet man z.B. einen cyanfarbenen Körper, werden hauptsächlich der blaue und
der grüne Bereich zurückgeworfen (remittiert), der rote Bereich wird weitgehend
absorbiert (verschluckt, nicht mehr da :-)

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Spektralfotometrische Messung

 

Mit einem Spektralfotometer ist die Messung einfach über die Benutzerführung des
Displays mit PC-/Mac- Software durchzuführen.
Über eine Schnittstelle ist das Messgerät mit dem Rechner verbunden oder wird dort
zum Datentausch angedockt.
Die spektrale Messung der Remission/Emission erfolgt stufenweise mit einer Schrittweite
von 20nm.

Mit der Software werden die unterschiedlichen Lichtarten (6000 Kelvin, 8000 Kelvin usw.) sowie die beiden Beobachtungswinkel 2° und 10° simuliert.

Anhand der gespeicherten Normspektralfunktionen werden die Normfarben X, Y und Z ermittelt, die als Basis für die darauf folgenden Berechnungen dienen.

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subtraktive Farbmischung

 

Bei der subtraktiven Farbmischung werden Körperfarben
(nicht selbstleuchtende Körper) miteinander vermischt.
Die Farbwirkung entsteht hierbei durch Absorption(verschlucken) der komplementären Lichtanteile.

Durch weitere großen Anteile von Farbtönen lässt sich durch den Übereinanderdruck theoretisch auch Schwarz darsstellen.
(Keine Farbe = Schwarz (theoretisch)
Da aber in der Praxis nur ein dunkler Braunton anstatt Schwarz entstehen würde,
verwendet man beim CMYK- Modell als vierte Farbe Schwarz (K)

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Sekundärfarben

 

Bei der additiven Farbmischung sind die Farben Sekundärfarben (zwischen den
beiden Grundfarben), die durch die Mischung zweier Primärfarben (Grundfarben)
entstehen,

z.B. Magenta (Rot + Blau)
Cyan (Grün + Blau)
Gelb (Rot + Grün)

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Schwarzaufbau

 

Der Schwarzaufbau ist der Einsatz von der vierten Farbe Schwarz
im Druck. Verwendet man Schwarz nur um dem Druck mehr
Tiefe zu verleihen, wird von einem Skelettschwarz oder kurzem Schwarz gesprochen.

Wenn die drei Farben Magenta, Gelb und Cyan durch Schwarz ersetzt werden (Unterfarbreduzierung =UCR) wird von einem
kurzem Schwarz gesprochen. Das UCR Verfahren wird im Druck z.B. eingesetzt um Druckfarbe einzusparen.

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Sonderfarben

 

Neben den Farbsystemen gibt es auch Sonderfarben,
wie HKS, Pantone oder RAL-Farben. Dies sind reine Farben,
die nicht mehr ermischt werden müssen. Daher sind sie auch leuchtender als
Prozessfarben. Solche Farben werden häufig als Hausfarbe in Logos verwendet, um u.a. Kosten zu sparen.
Allerdins können diese Farben auch mit Prozessfarben wiedergegeben werden.
Sie ergeben jedoch selten den Originalton. Sonderfarben gibt es für Kunstdruck-, Naturpapier und für spezielle Verfahren (u.a. Flexodruck).

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Stäbchen

 

Sind für den Hell- und Dunkelbereich zuständig.

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Tertiärfarben

 

Tertiärfarben werden als Drittfarben bezeichnet.

Sie entstehen z.B. durch Mischen einer Primär- und einer Sekundärfarbe.

Das wäre z.B. in dem CMYK Farbkreis die Mischung von
Rot (Sekundärfarbe) + Yellow (Primärfarbe) = Tertiärfarbe.

In dem RGB Farbkreis wäre das z.B. die Mischung von
Rot (Primärfarbe) + Gelb (Sekundärfarbe) = Tertiärfarbe.

Wie man hier sehr gut erkennen kann, entsteht die Tertiärfarbe also immer aus
einer Grundfarbe und aus einer Farbe die aus zwei Grundfarben gemischt ist.

 

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UCR

 

UCR bedeutet (Under Color Removal), das weiterhin die meisten Farb- und Grauanteile
aus den drei Primärfarben (Magenta, Cyan und Gelb) aufgebaut sind. Schwarz wird
lediglich in den tiefen Schattenbereichen zu finden.

Diese Unterfarbreduzierung (UCR, Unterfarbenrücknahme) geschieht vor allem deshalb,
weil die Schwarzfarbe billiger als die Buntfarbe ist. Zudem verändert sich der Gesamt-Farbauftrag , der nicht mehr als 250% - 270% betragen darf. Dies erleichtert der Druckmaschine die Steuerung. (Geringere Farbschwankungen z.B.)
Der Einsatz von Schwarz beginnt spät (nach den Mitteltönen), deshalb wird hier von
einem kurzem Schwarz / Skelett-Schwarz gesprochen.

 

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Unbuntaufbau

 

Unter Unbuntaufbau versteht man, dass aus Mischungen von Magenta, Cyan und Gelb erzeugte Neutraltöne aus den Einzelfarben entfernt und zu gleichen Anteilen durch die
Farbe Schwarz ersetzt werden. (GCR)

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Unbunte Farben


Unbunte Farben sind die Farben Schwarz, Weiß und Neutralgrau.

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Überdrucken

 

Im Druckbereich wird das Übereinanderdrucken von lasierenden
(durchscheinenden) Farben
als Überdrucken bezeichnet.
Durch das Zusammendrucken der Prozessfarben entstehen neue Farbtöne.
Mit Überdrucken bezeichnet man in der Druckvorstufe auch die Eigenschaftzuweisung
vor der Farbseparation.

Wenn z.B. eine schwarze Schrift auf gelbem Fond (=Hintergrund) steht, wird man dem
Text die Eigenschaft "Überdrucken" zuweisen, damit bei der Separation an der Stelle,
wo der Text steht, nicht Gelb ausgespart wird. Eine Aussparung würde bei Passerungenauigkeiten zu Blitzern führen, was durch die Zuweisung "Überdrucken"
der gelben Farbe nicht passieren kann.

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Unterfüllung

 

Erfüllt im Grunde das Gleiche wie die Überfüllung.
Hier wird jedoch nicht nach außen überdruckt, sonder nach innen Unterfüllt.

Grundsätzlich überlappen die hellen Farben die dunkleren. Ist aber der Hintergrund
heller als das daraufliegende Objekt ist Unterfüllung ratsam.

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Überfüllung

 

Darunter versteht man, dass im Mehrfarbendruck zwei Farbflächen aneinander liegen,
die man leicht überlappen lässt
, damit im Druck bei leichten Passerungsgenauigkeiten
Blitzer vermieden werden. Die Überdruckung (Überlappung) wird so vorgegeben, dass
die hellere Farbe die dunklere Farbe überlappt. Da diese geringe Zunahme so am
wenigsten vom Betrachter wahrgenommen wird.

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Die Webpalette

 

Hier handelt es sich um eine Farb-Palette die für den Web-Bereich als browser-
unabhängige Farben definiert sind.
Da uns die Monitoreinstellungen, Gamma, Grafikkarte, Betriebssystem, Rechner und
Art des Browsers vom potentiellen Internetsurfer unbekannt sind und nur gewiss ist,
dass die Seite mit einem Browser angesehen wird, war es notwendig diese
Websichere-Farb-Palette zu definieren.

Sie umfasst 216 Farben, welche nach mathematischen Gesichtspunkten ausgewählt
wurden und auf Windows- und Mac-Basis identisch sind.
Zudem werden sie von allen gängigen Browsern unterstützt.
Internet Explorer, Netscape Navigator, Mozilla, Opera.

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Zäpfchen

 

Wie wir nun schon wissen, sind diese zur Wahrnehmung,
in Verbindung mit einer Lichtquelle, von bestimmten Farben zuständig.

Gemessen an der Wellenlänge fängt ein blau empfindliches Sehen (also der Bereich der Zäpfchen für blau=B) bei ca. 350nm statt.

Im Bereich ab ca. 450nm fängt der empfindliche Bereich für die Farbe grün und ab ca. 550nm der empfindliche Bereich für die Farbe rot an. Deswegen auch (RG)B = ab 370nm blau empfindlich (R)G(B) = ab ca. 470nm grün empfindlich
R(GB) = ab ca. 570nm rot empfindlich

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