| Abbildungsvarianten |
Es gibt zur visuellen Illustration oder Veranschaulichung eine Vielfalt an Möglichkeiten
zur Bebilderung.
Hier einige Abbildungsmöglichkeiten als Beispiele:
- Zeichnung
- Collage
- Karikatur
- Foto
- Piktogramm
- Diagramm
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| Bewegung in Bildern |
Wenn man möchte, dass sich in einem Bild etwas bewegt, ist es wichtig, dass sich
der Gegenstand von links nach rechts fortbewegt.
Grund:
Entsprechend abendländlicher Tradition wird von links nach rechts gelesen.
Bei Diagonalen ist es wichtig, dass diese aufstegen, da absteigende negativ besetzt
sind.
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| Bildparameter b. Composing |
Um das Bild stimmig erscheinen zu lassen, gilt es folgende Bildparameter aufeinander abzustimmen:
- Schärfe
- Farbcharakter
- Perspektive
- Proportionen
- Kontrastwirkung
- Größenverhältnisse
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| Bild und Bild Gestaltung |
Bei dieser Gestaltung muss folgendes beachtet werden:
- durch Formatbeschnitt oder falsche Platzierung dürfen Bilder nicht die
beabsichtigte Aussage verlieren.
- Bilder müssen sich ins Gestaltungsraster einbauen lassen
- Blickrichtung in die Seite
- Bilder in Vogelperspektiven weit unten platzieren.
- Bilder in Froschperspektiven weit oben platzieren.
- Der Wechsel von Perspektiven von benachbarten Bildern muss inhaltlich
oder formal begründet sein
- Der Kontrast soll gleich sein bei benachbarten Bildern
- Bilder mit gleicher Aussageabsicht sollen im vergleichbaren Ausschnitt
gewählt werden.
- Ausschnitte sollen die gewünschte Aussage spiegeln.
- Die Bildaussage muss sich im Layout niederschlagen
Ein Beispiel dafür sind Warnschilder. Diese sollten so platzziert sein, dass
sie nicht unscheinbar sind.
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| Composing |
Das ist eine Collage.
Sie besteht aus mehreren Bildern. Dabei ist es wichtig, dass das gesamte Bild als
Ganzes harmonisch wirkt.
Der Gestalter wünscht sich bei einer Collage, dass der Betrachter überhaupt nicht
merkt, dass es sich um eine Montage handelt.
Natürlich kann man das Composing auch so anlegen, dass die Manipulation extra
deutlich zu erkennen sind.
So kommt kein Zweifel auf, ob das Bild Real ist oder lediglich ein Kunstprodukt.
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| DTP |
= Desktop Publishing
Das umschreibt den gesamten Prozess einer Produktion, bei dem Text, Bilder und
Grafiken am Computer mit einem Programm und dem Layout als Vorlage zusammen-
gestellt werden.
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| Ermittlung des Satzspiegels |
Hier als Beispiel der goldene Schnitt:
Dieser bietet einen harmonisch proportionierten Satzspiegel.
Dabei erfolgt die Aufteilung des freien Raumes um den Satzspiegel herum von
Bund zu Kopf zu Außenwand zu Fuß im Verhältnis 3 Teile zu 5 Teilen zu 5 Teilen
zu 8 Teilen.
(Beispielbilder folgen)
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| Einstellung des Satzspiegels |
- Format
- Doppel-/Einzelseiten
- Stilvorlagen
- Silbentrennung und Blocksatz
- Linien-, Rahmenstärken
- Farbdefinitionen
- Musterseite
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| Elemente Musterstammseiten |
Wiederkehrende Elemente sollten auf einer Musterseite (Stammseite) angelegt werden, dass erleichtert den Satz:
- Randeinstellungen/Satzspiegel
- Spaltenbreite, - höhe, - abstand, - linien
- Titelarten
- Pagina
- sich wiederholende Elemente wie z.B. Logos
- Hilfslinien
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| Goldener Schnitt |
Dieser bezeichnet ein Teilungsverhältnis.
Als besonders harmonisch wird das folgende Teilungsverhältnis gehalten.
3.5.8.13 usw.
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| Gestaltungsraster |
Sie dienen zum rationellen Gestalten mehrerer Seiten, die gleiche Grundeinteilung erhalten sollen.
Durch Unterteilung des vorhandenen Formats mittels horizontaler und vertikaler Linien entstehen Zellen, die über mehrere Seiten einheitlich in bedruckte und unbedruckte Bereiche eingeteilt werden.
So entsteht ein durchgängig gleiches Layout.
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| Kundenskizze |
Das ist ein Entwurf zur Vorlage beim Auftraggeber.
Sie kann ein gut ausgearbeitetes Scibble sein oder auch ein am Computer erstelltes
Layout.
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| Layout Begriff |
Das ist ein viel verwendeter Begriff.
Er kommt von dem englischen "to lay" und meint so was wie Entwurf, Planung, Anordnung aller Seitenelemente, also Seitengestaltung.
Das Layout beschäftigt sich mit Aspekten:
- Satzspiegel
- Positionierung von Text, Bild, Fotos, Illustrationen, Logos, Symbolen
etc. auf der Seite
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| Piktogramme |
= Icons
Diese haben als Bildzeichen einige Vorteile gegenüber Fotos:
- einprägsam
- leicht verständlich
- aufs Wesentliche konzentriert
- international
- intuitives Verständnis
- Orientierungshilfe
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| Räumlichkeit in Bildern |
Um dies in einem Bild zu vermitteln, muss es über Vorder-, Mittel- und Hintergrund
verfügen, wo sich Anhaltspunkte für Entfernung und Größe befinden, also irgendwelche
Objekte.
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| Satzspiegel |
Das ist ein festgelegter Rahmen, der meist für alle Seiten gleich ist.
In ihm werden Texte und Bilder platziert.
Außerhalb des Satzspiegels befinden sich:
Marginalien und toter Kolumnentitel (Pagina)
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| Skizze |
Das ist eine grobe Skizzierung der Gestaltungsidee. Hierbei geht man nicht weiter auf
Farben und Schrift ein.
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| Scribble |
Das ist die Ausarbeitung der Skizze.
Diese kann mit beliebigen Zeichenutensilien ausgearbeitet werden.
Der Schriftcharakter wird angedeutet und Headlines werden ausskizziert.
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| Semantische Typografie |
= Bedeutungslehre
Sie findet Anwendung bei Worten, welche durch "spielerische" typografiee Gestaltung
für ihre eigentlichen Aussage visualisiert wird.
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| Zeichentechniken |
Mit folgenden Techniken können Abbildungen als Zeichnungen umgesetzt werden:
- Aquarell
- Wachsmalstift
- Kohle
- Stempel
- Öl-Pastell
- Marker
- Kreide
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